Landau a. d. Isar / Passau.
Der geschäftsführende Vorstand des Kreis-Caritasverbandes Landau a. d. Isar e. V., Martin Hohenberger, hat am offiziellen Auftakt der Caritas-Jahreskampagne 2026 in Passau teilgenommen. Passau war einer von bundesweit vier Orten, an denen die Kampagne zeitgleich eröffnet wurde.
Die Jahreskampagne des Deutschen Caritasverbandes steht unter dem Motto "Zusammen geht was." und stellt den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Mittelpunkt. Im Fokus steht die Frage, wie Solidarität zwischen Generationen und sozialen Gruppen konkret gestaltet werden kann - und welche Verantwortung Politik, Zivilgesellschaft und soziale Träger dabei tragen.
"Ich habe aus Passau viele gute Impulse mitgenommen", so Hohenberger. "Besonders wertvoll waren die Gespräche am Rande der Veranstaltung - unter anderem mit dem Passauer Bischof Stefan Oster, dem Bezirkstagspräsidenten von Niederbayern, Dr. Olaf Heinrich, sowie mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Kirche und Caritas."
Dr. Olaf Heinrich habe dabei deutlich gemacht, dass es nicht bei Betroffenheit bleiben dürfe, sondern ein gemeinsames Ins-Machen-Kommen nötig sei. "Diese Einschätzung teile ich ausdrücklich", betont Hohenberger. "Wir stehen vor der Aufgabe, als Gesellschaft klarer zu entscheiden: Was können und wollen wir leisten? Was müssen wir leisten, um soziale Sicherheit zu gewährleisten? Und wo braucht es ehrliche Prioritäten, damit wir handlungsfähig bleiben und populistischen Vereinfachungen nicht weiter Raum geben."
Diese Fragen stellten sich auch ganz konkret vor Ort, so Hohenberger weiter: "Gerade auf kommunaler Ebene - auch bei uns in Landau und im Landkreis - erleben wir täglich, wie wichtig klare Entscheidungen, verlässliche Strukturen und ein handlungsfähiger Sozialstaat sind."
Die Caritas-Jahreskampagne wird das Jahr 2026 über bundesweit mit Aktionen, Veranstaltungen und fachlichen Impulsen begleitet.