Landau.
Was die Mitarbeiter von Horsch-Leeb leisten, bekamen die Gäste der Aktion "VereinsLEEBen" am Freitagnachmittag eindrucksvoll vorgeführt: Eines ihrer Sprühfahrzeuge breitete sein Ausliegergestänge aus und auf 48 Meter Länge war kein Vorbeikommen mehr.
Zuvor hatte Theo Leeb den gut 100 Vertretern von Vereinen aus der Region erklärt, wie das Familienunternehmen es schafft, jährlich rund 500 solcher Hightech-Maschinen mit Fahrerkabine sowie 1.500 gezogene und angebaute Pflanzenschutzspritzen zu bauen: mit Vertrauen, Wertschätzung und Miteinander vom Chef bis zum Azubi.
Unternehmen ist für die Zukunft gut aufgestellt
Diesen Teamgeist und das Miteinander bewundere die Unternehmerfamilie auch und und gerade in den Vereinen, sagte Theo Leebs Ehefrau Judith Ehmann-Leeb. Zu honorieren, wie in den Vereinen die Werte Gemeinschaft, Zugehörigkeit und Teamgeist gelebt werden, sei die Basis der Aktion "VereinsLEEBen" gewesen, die am Freitag zum vierten Mal über die Bühne ging.
51 Vereine hatten sich heuer um das Preisgeld beworben, das der Landauer Landtechnik-Hersteller ausgesetzt hatte. Sie hatten kurze Videos geschickt, in dem sie ihren Verein und ihr Vereinsleben präsentierten. Dabei hatte sich der Landauer Spezialist für Pflanzenschutzspritzen und Düngetechnik bei der Preisverleihung wieder um ein Wohlfühl-Ambiente bemüht. Bei einem Empfang erläuterte Theo Leeb den Gästen, dass mit Innovationen wie dem riesigen Spritzenfahrzeug, das Unternehmen weiter auf Wachstumskurs bleiben wolle. Der Betrieb an der Kleegartenstraße ist in 15 Jahren von rund 60 auf aktuell über 700 Mitarbeiter gewachsen. Die Produkte, mittlerweile sogar KI-unterstützt, erfreuten sich hoher Nachfrage und garantierten den Mitarbeitern daher sichere Jobs.
Das freuten sich natürlich die Landauer Bürgermeister Heike Aichner und Martin Aigner zu hören. Der Vizebürgermeister fungierte als "Verlosungskönig", in dem er die Gewinner unter den 51 teilnehmenden Vereinen ermittelte - natürlich stilecht mit der Ziehung der Kapseln aus dem Tank einer Horsch-Leeb Maschine. Einen Sonderpreis in Höhe von 500 Euro erhielt dabei ganz ohne Losglück der Straubinger Schwimmverein. Er hatte nicht in einem Video, sondern einem mehrseitigen Gedicht seine Inklusionsarbeit vorgestellt.
Die Preisgewinner
1.500 Euro : FFW Reisbach, FC Roßbach, Waldschützen Landau
1.000 Euro : FFW Roßbach, TV Wallersdorf, TSV Eichendorf
750 Euro: SG/GHG Großköllnbach-Harburg-Ganacker, FC Zeholfing, Jugend-FFW Reichersdorf, Caritas Landau,FFW Hackerskofen
500 Euro: Hubertus Haidlfing, Förderverein Freibad Großköllnbach, Pferdefreunde Eichendorf, SV Straubing, OGV Wildthurn, FFW Wallerfing, Biserica Penticostala Betel Landau
Von Roman Hiendlmaier